Archiv der Kategorie: Gemüse

Getrocknete Tomaten (aus dem Dörrgerät)

Zutaten:

Lieblingstomaten (Menge ist nicht relevant, je nachdem was gerade zur Hand ist)

Salz aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die Tomaten halbieren oder vierteln und auf den Einlegeböden des Dörrgerätes verteilen. Je nach Größe der Tomaten muss der grüne Strunk entfernt werden. Bei Cherrytomaten ist das allerdings nicht zwingend notwendig.
  2. Die Tomaten salzen, je nach Geschmack.
  3. Die Tomaten bei 65°C ca. 10 Stunden dörren lassen. Der Dörrvorgang ist abgeschlossen wenn die getrockneten Tomaten sich nicht mehr klebrig und trocken anfühlen.

Anmerkung:

Die Anzahl der Stunden im Dörrgerät kann zu jedem Gerät variieren. Die Zeitangaben sind daher immer nur als kleine Richtwerte anzusehen.

Geschälte Tomaten (ca. 4 Einmachgläser á 750 ml)

Zutaten:

2 KG Tomaten

Zubereitung:

  1. Die Tomaten waschen und oben kreuzweise einschneiden. Die Tomaten in heißem Wasser 3 Minuten blanchieren. Danach die Tomaten herausnehmen und leicht abkühlen lassen (sonst verbrennt man sich die Finger). Stielansätze entfernen und die Tomaten enthäuten. Wenn man vom Kreuzschnitt ausgehend die Tomaten enthäutet, lässt sich die Haut ganz leicht entfernen.
  2. Nun die geschälten Tomaten in die Einmachgläser verteilen und mit Wasser auffüllen bis alle Tomaten bedeckt sind. Danach die Gläser mit einem Gummiring und dem Deckel verschließen. Spangen nicht vergessen 😉
  3. Die Gläser im Einkochautomat bei 98 °C insgesamt 30 Minuten einkochen. Gläser herausnehmen und komplett abkühlen lassen. Danach die Spangen entfernen und prüfen ob alle Gläser verschlossen sind. Kühl und am besten Dunkel lagern.

Hinweis:

Natürlich kann man die Geschälten Tomaten auch im eigenen Saft einkochen. Dazu passiert man im Vorfeld die Tomaten.

Passierte Tomaten (ca. 1400 ml)

Zutaten:

2 KG Tomaten (ich mag es gerne fruchtig, ergiebiger ist aber mit fleischigen Tomaten)

Salz und Zucker zum Abschmecken

Etwas Olivenöl

Zubereitung:

  1. Die Tomaten waschen, die Steilansätze entfernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Tomatenstücke in einen großen Topf geben. Olivenöl, etwas Salz und Zucker hinzufügen.
  3. Die Tomatenstücke ca. 20 Minuten weichkochen lassen. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.
  4. Bei der Passiermühle sollte man den feinsten Siebensatz verwenden. Die Passiermühle über eine große Schüssel oder einen zweiten Topf hängen und die weichgekochte Tomatenmasse nach und nach in eine Passiermühle geben. Solange passieren bis nur noch die Haut der Tomate und die Kerne in der Passiermühle verbleiben. Solange den Vorgang wiederholen, bis die ganze Tomatenmasse passiert ist.
  5. Nun die passierten Tomaten noch einmal aufkochen und solange eindicken lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  6. Die passierten Tomaten in sterilisierte Einmachgläser oder Einmachflaschen abfüllen, mit einem Gummiring und dem Deckel verschließen. Spangen nicht vergessen 😉
  7. Die passierten Tomaten nun nochmal im Einkochautomat bei 98°C insgesamt 30 Minuten einkochen lassen. Die Gläser entnehmen und vollständig auskühlen lassen. Danach die Spangen entfernen und prüfen, ob alle Gläser verschlossen sind.
  8. Kühl und Dunkel lagern.

Knoblauchpaste (2 Gläser á 160 ml)

Zutaten:

6 Knoblauchknollen

160 ml Öl (geschmacksneutral z.B. Rapsöl)

2 TL Salz

1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Knoblauchknollen in einzelnen Zehen zerteilen. Knoblauchzehen pellen und vom Strunk befreien. Den Knoblauch in kleine Stücke schneiden (das macht dass pürieren später einfacher). In einen hohen, schmalen Behälter geben und das Salz hinzufügen.
  2. Die Hälfte des Öls hinzufügen und mit dem Pürierstab pürieren. Bis eine cremige Masse entstanden ist und keine Stückchen vom Knoblauch mehr erkennbar sind.  Zitronensaft und das restliche Öl hinzufügen und nochmals mit dem Pürierstab kurz pürieren.
  3. In verschließbare Gläser umfüllen und im Kühlschrank lagern. Die Knoblauchpaste ist bis zu 6 Monate haltbar. 

Was kann man mit der Paste machen?

  1. einen schnellen Zaziki (keine Ziehzeit vom Knoblauch mehr )
  2. Kann einfach als Würzpaste in vielen Gerichten verwendet werden.

Röstzwiebeln (aus dem Dörrgerät)

Zutaten:

500 g Zwiebeln

2 EL Rapsöl

½ – 1 TL Salz (je nach Geschmack)

2 EL Weizenmehl

1 TL Paprikapulver (edelsüß)

Zubereiten:

  1. Zwiebeln pellen und die Enden entfernen. Die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden. Anschließend jede Scheibe in einzelne Ringe zerlegen.
  • Das Mehl mit dem Paprikapulver vermischen und zunächst beiseitestellen.
  • Nun das Öl in eine Große Pfanne geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Zwiebelringe hinzugeben und mit Salz würzen. Die Zwiebelringe so lange dünsten, bis die Flüssigkeit verkocht ist. 
  • Nun die Mehl-Paprika-Masse über die Zwiebeln stäuben und unter rühren kurz mit garen.
  • Die Pfanne von der Kochstelle nehmen und die Zwiebelringe im Dörrgerät verteilen. Es sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht zu dicht zusammenliegen.
  • Das Dörrgerät auf 70 °C einstellen und 5 Std. dörren. Ab und zu die Etagen durchtauschen (je nach Gerät). Es kann sein das nicht alle Röstzwiebeln bereits ausreichend trocken sind, so dass eventuell nochmal die Dörrzeit um 1 Std. verlängert werden muss. Nach Ablauf der Zeit die Röstzwiebeln über Nacht ausdünsten lassen.
  • Die Röstzwiebeln zur Aufbewahrung in ein luftdichtes Gefäß umfüllen.