Alle Beiträge von Anne

Sauce nach Teriyakiart (reicht für 150 ml)

Zutaten:

10 g Ingwer

3 Knoblauchzehen

100 ml Mirin (süßer Japanischer Reiswein)

1 getrocknete rote Chilischote

150 ml helle Sojasauce

1 El Weißweinessig

1 TL geröstetes Sesamöl

1 TL Zitronensaft

70 g Zucker

Zubereitung:

  1. Den Ingwer und den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. In einem Topf Mirin mit dem Knoblauch und Ingwer, sowie der Chilischote aufkochen und bei mittlerer Hitze auf die Hälfte einkochen lassen.
  2. Die Chilischote entfernen.
  3. Sojasauce, Weißweinessig, Sesamöl, Zitronensaft und Zucker in den Topf geben. Alles erneut aufkochen und bei mittlerer Hitze auf ca. 150 ml einkochen lassen.
  4. Knoblauch und Ingwer aus der Sauce entfernen. Die Sauce in eine verschließbare, sterilisierte Flasche abfüllen und verschließen. Die Flasche komplett auskühlen lassen. Nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren. Die Sauce hält sich dann bis zu 3 Monaten.

Die Sauce kann wie folgt verwendet werden:

  1. Als Dip zu Hähnchennuggets (wer Fan von der Asia-Küche ist, wird das lieben)
  2. Als Würzsauce zu gebratenen und gegrillten Fleischgerichten.
  3. Auch bei Nudelpfannengerichten kann die Würzsauce gut verwendet werden. Das gibt jedem Essen nochmal einen kleinen Kick auf dem Gaumen.

Müsliriegel (aus dem Dörrgerät)

Zutaten:

200 g Haferflocken

200 g Nussmischung (Mandeln, Pekanüsse, Walnüsse oder ähnliches)

200 g getrocknete Früchte (Johannisbeeren, Äpfel, Weintrauben oder ähnliches)

1 Eiweiß (Gr. M)

130 g Butter

120 g flüssiger Honig

Zubereitung:

  1. Nüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl rösten. Die Haferflocken ebenfalls rösten, ohne Fett.
  2. Butter schmelzen und in einer großen Schüssel zusammen mit dem Honig zu einer glatten Masse verrühren. Trockene Früchte grob hacken. Nussmischung und die Trockenen Früchte mit in die Schüssel geben und verrühren.
  3. Eiweiß mit einem Handrührgerät steif schlagen und unter die Masse heben.
  4. Die Müslimasse in einer Riegelform verteilen.
  5. 4 1/2 Stunden im Dörrgerät bei 70°C dörren lassen. Die Riegel danach aus der Form lösen und weitere 4 Std. bei 70°C dörren.

Weißweinessig

Zutaten:

1 Teil der Essigmutter

Weißwein (ich nehme hier eine liebliche Sorte)

Zubereitung:

Um Weißweinessig herzustellen, benötigt ihr die selbst angesetzte Essigmutter.

Die Essigmutter mit der Hälfte der Flüssigkeit aus dem Ansatz in ein Glasballon geben und mit Weißwein auffüllen. Die Flüssigkeit muss nun ca. 3 Monate reifen. Wenn die Flüssigkeit nach Essig schmeckt, ist der Weißweinessig fertig und kann in Flaschen abgefüllt werden.

Der Weißwein sollte kühl und dunkel gelagert werden.

Essigmutter

Zutaten:

250 ml Wasser

250 ml Weißwein (nicht oder nur leicht geschwefelt)

500 ml naturtrüber Apfelessig (nicht pasteurisiert)

Weiterhin wird benötigt:

1 großes sterilisiertes Glas

Atmungsaktiver Stoff zum Abdecken

1 Gummiring

Zubereitung:

  1. Wasser, Wein und Apfelessig in das Glas füllen und am besten mit einem Holzlöffel verrühren.
  2. Das Glas mit dem Stoff abdecken und mit dem Gummiring fixieren.
  3. Der Ansatz muss ca. drei Wochen an einem warmen, hellen Ort ohne direkte Sonnenausstrahlung stehen lassen. Die Essigmutter ist fertig, wenn die Schicht die sich am Glasboden bildet etwa 1 bis 3 Millimeter dick ist.

Die weitere Verarbeitung der Essigmutter findet ihr unter dem Rezept Weißweinessig. 

Gewürzmischung nach Chakalaka-Art

Zutaten:

4 EL Zwiebelgranulat

4 EL Röstzwiebeln

1 EL Paprikapulver (edelsüß)

1 EL Paprikapulver (rosenscharf)

1 EL Chiliflocken

20 St. Getrocknete Tomaten

1 ½ EL getrocknete Möhren

1 ½ EL getrocknete Petersilienwurzel

2 EL getrockneter Porree (Lauch)

2 EL getrocknetes Selleriegrün

2 EL getrockneter Knollensellerie

Zubereitung:

Alle Zutaten zusammen vermischen und die Masse kurz in einen Mixer geben. Kann als Pulver verwendet werden, kann aber auch ruhig dabei ein bisschen stückig bleiben (je nach Geschmack).

Weitere Verwendung:

  1. Verwendung als Dip

Zum Anrühren 4 TL der Gewürzmischung mit 200 ml Ketchup verrühren.

               Dazu passen Nachos oder Brotchips.

Gewürzmischung nach Bruschetta-Art

Zutaten:

5 EL (gehäuft) Tomatenflocken

1 EL getrockneter Basilikum

2 EL getrockneter Oregano

2 EL Knoblauchgranulat

1 El Salz (nur wenn die Tomatenflocken kein Salz enthalten)

1 El Zwiebelgranulat

Zubereitung:

Alle oben genannten Zutaten vermischen. Wenn es durch die Tomatenflocken noch zu stückig wirkt, einfach nochmal kurz in einen Mixer geben.

Weitere Verarbeitung:

  1. Verwendung als Dip:

Zum Anrühren eines Dips nach Bruschetta-Art 1 EL der Gewürzmischung mit 2 EL Wasser vermischen und 5 Minuten ziehen lassen. Dann mit 1 EL Olivenöl vermengen. 

Dazu passt z.B. Baguette oder Brotchips

  • Verwendung als Tomatenbutter:

Zum Anrühren der Tomatenbutter die Butter (250 g) frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie nicht allzu hart ist. Dann 1 EL der Gewürzmischung mit 2 EL Wasser vermischen und 5 Minuten ziehen lassen. Die Mischung mit der Butter vermengen in ein Gefäß abfüllen und nochmal kalt stellen, bis eine feste Butter entstanden ist.

Die Butter passt zu allen Fleischgerichten und ist eine schöne Alternative zur Kräuterbutter. Natürlich kann man sie auch als Streichbutter auf einer Stulle verwenden.

Gewürzmischung nach „Café de Paris-Art“

Zutaten:

3 TL Meersalz

1 TL Pfeffer (schwarz)

½ TL Pfeffer (weiß)

1 TL brauner Zucker

½ TL Kurkuma

½ TL Cayennepfeffer

½ El getrockneter Estragon

1 EL Knoblauchgranulat

1 El Zwiebelgranulat

1 El getrocknete Petersilie

1 TL getrocknetes Basilikum

1 TL getrockneter Majoran

1 TL getrockneter Thymian

½ TL Muskatnusspulver

Zubereiten:

Alle Zutaten miteinander vermischen und mit einem Mixer zu einem Pulver zerkleinern.

Weitere Verwendung:

  1. Verwendung als Dip

Zum Anrühren 1 EL der Gewürzmischung mit 1 EL Wasser vermischen und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Dann die Gewürzmasse je nach Geschmack mit 200 g Cremé Fraiche, Quark oder Frischkäse (natur) vermengen.

                                      Dazu passt Baguette oder Brotchips.

  • Verwendung als Gewürzbutter

Die Butter (250 g) frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie nicht so hart ist. 1 ½ EL der Gewürzmischung mit 1 EL Wasser vermischen und auch hier ca. 5 Minuten ziehen lassen. Danach die Gewürzmaße mit der Butter vermengen. In ein Gefäß abfüllen und im Kühlschrank so lange kühlen, bis die Butter wieder fest geworden ist.

Ist mal eine Alternative zur Kräuterbutter und passt zu allen Fleischgerichten. Natürlich kann es auch als Brotaufstrich verwendet werden.

Knoblauchpaste (2 Gläser á 160 ml)

Zutaten:

6 Knoblauchknollen

160 ml Öl (geschmacksneutral z.B. Rapsöl)

2 TL Salz

1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Knoblauchknollen in einzelnen Zehen zerteilen. Knoblauchzehen pellen und vom Strunk befreien. Den Knoblauch in kleine Stücke schneiden (das macht dass pürieren später einfacher). In einen hohen, schmalen Behälter geben und das Salz hinzufügen.
  2. Die Hälfte des Öls hinzufügen und mit dem Pürierstab pürieren. Bis eine cremige Masse entstanden ist und keine Stückchen vom Knoblauch mehr erkennbar sind.  Zitronensaft und das restliche Öl hinzufügen und nochmals mit dem Pürierstab kurz pürieren.
  3. In verschließbare Gläser umfüllen und im Kühlschrank lagern. Die Knoblauchpaste ist bis zu 6 Monate haltbar. 

Was kann man mit der Paste machen?

  1. einen schnellen Zaziki (keine Ziehzeit vom Knoblauch mehr )
  2. Kann einfach als Würzpaste in vielen Gerichten verwendet werden.

Röstzwiebeln (aus dem Dörrgerät)

Zutaten:

500 g Zwiebeln

2 EL Rapsöl

½ – 1 TL Salz (je nach Geschmack)

2 EL Weizenmehl

1 TL Paprikapulver (edelsüß)

Zubereiten:

  1. Zwiebeln pellen und die Enden entfernen. Die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden. Anschließend jede Scheibe in einzelne Ringe zerlegen.
  • Das Mehl mit dem Paprikapulver vermischen und zunächst beiseitestellen.
  • Nun das Öl in eine Große Pfanne geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Zwiebelringe hinzugeben und mit Salz würzen. Die Zwiebelringe so lange dünsten, bis die Flüssigkeit verkocht ist. 
  • Nun die Mehl-Paprika-Masse über die Zwiebeln stäuben und unter rühren kurz mit garen.
  • Die Pfanne von der Kochstelle nehmen und die Zwiebelringe im Dörrgerät verteilen. Es sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht zu dicht zusammenliegen.
  • Das Dörrgerät auf 70 °C einstellen und 5 Std. dörren. Ab und zu die Etagen durchtauschen (je nach Gerät). Es kann sein das nicht alle Röstzwiebeln bereits ausreichend trocken sind, so dass eventuell nochmal die Dörrzeit um 1 Std. verlängert werden muss. Nach Ablauf der Zeit die Röstzwiebeln über Nacht ausdünsten lassen.
  • Die Röstzwiebeln zur Aufbewahrung in ein luftdichtes Gefäß umfüllen.

Gemüsebrüh-Pulver

Zutaten:

1 TL Liebstöckelsamen

1 TL Muskatnusspulver

4 TL Tomatenflocken (gesalzen)

3 TL Salz

3 TL Zwiebelgranulat

4 TL getrockneter Porree (Lauch)

4 TL getrocknete Möhre

1 TL getrocknete Petersilienwurzel

1 TL Knoblauchgranulat

4 TL getrockneter Knollensellerie

4 TL getrocknetes Selleriegrün

1 TL getrocknete Champignons (Pulver)

½ TL Pflanzenöl (Raps- oder Sonnenblumenöl)

Zubereitung:

Alle Zutaten (außer das Pflanzenöl) miteinander vermischen. In einem Mixer die vermischten Zutaten zu einem Pulver verarbeiten. In ein luftdichtes Gefäß umfüllen und das Pflanzenöl hinzufügen. Die Masse so lange durchrühren bis wieder eine pulverisierte Masse entstanden ist. Das Glas verschließen und an einem dunklen, kühlen Ort aufbewahren.

Das Pulver hält dann bis zu einem Jahr.

Kleiner Hinweis:

Das Pflanzenöl soll die Gewürzmischung miteinander besser verbinden. Damit wird erzeugt, dass die einzelnen Geschmacksträger aktiviert werden. Weiterer positiver Nebeneffekt 😉 die Gewürzmischung ist damit länger haltbar.