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Johannisbeer-Sirup

Zutaten:

2,5 Kg rote Johannisbeeren

500 g Zucker

400 ml Wasser

50 ml Limettensaft

1 Päckchen Vanillezucker (optional)

Weiterhin wird benötigt:

Kartoffelstampfer

Passiermühle

Zubereitung:

  1. Die Johannisbeeren müssen heiß entsaftet werden. Dazu die Beeren in einem Topf so lange bei mittlerer Hitze kochen, bis sie zerplatzen. Achtung hin wieder umrühren, damit sich nicht am Boden vom Topf festsetzt.
  2. Dann den Topf vom Herd nehmen und mit einem Kartoffelstampfer solange stampfen, bis die letzte Beere aufgeplatzt ist.
  3. Die Masse in eine Passiermühle geben und den entstandenen Saft auffangen.
  4. Den Johannisbeersaft zurück in den Topf geben. Und die restlichen Zutaten hinzufügen.
  5. Der entstandene Sirup muss nun solange gekocht werden, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.
  6. Den heißen Sirup sofort in sterilisierte Flaschen abfüllen und verschließen.

Der Sirup ist, wenn man ihn kühl und dunkel lagert mehrere Monate haltbar.

Angefangen Flaschen sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden und in kurzer Zeit verbraucht werden.

Weitere Verwendung:

  1. Einfach mit Mineralwasser mischen. So kann man schnell seine eigene Limonade zaubern.

Kaltgepresste Öle

Selber kaltgepresste Öle sind super für den Einsatz in der kalten Küche für Marinaden, Salate und Dips. Und bieten vor allem zwei Vorteile:

  1. Der umwerfende Geschmack (nicht vergleichbar mit gekauften Produkten)
  2. Alle Aromen, Vitamine und Nährstoffe bleiben definitiv erhalten.

Der einzige Nachteil ist, dass die Haltbarkeit auf ca. 6 Monate begrenzt ist. Die Aufbewahrung der Öle sollte Dunkel und kühl erfolgen (aber nicht im Kühlschrank).

Was für die Herstellung benötigt wird:

Elektrische Ölpresse

Was bietet sich für die Herstellung an?

braune Leinsamen, Cashewkerne, Chia-Samen, Erdnüsse, Hanfsamen, Haselnüsse, Kokosflocken, Kürbiskerne, Macadamia-Nüsse, Mandel, Mohnsaaten, Paranüsse, Pinienkerne, Pistazien, Rapssaat, Senfkörner, Sesamsaaten, Sonnenblumenkerne, Traubenkerne, Walnüsse

Zubereitung:

Da kann man nicht viel zu sagen! Ausser die gewünschten Samen in Presse geben und warten bis das Öl gepresst ist. In eine Flasche umfüllen und an einen kühlen und dunklen Ort lagern.

Tomate-Mozzarella

Zutaten:

2 große Rispentomaten

1 Kugel Mozzarella

Zubereitung:

  1. Tomate waschen und abtrocknen
  2. Die Mozzarellakugel in dünne Scheiben
  3. Die Tomaten einschneiden als wenn man Scheiben schneiden möchte , aber nicht durchschneiden. So dass ein Fächer entsteht.
  4. Die Mozzarellascheiben in die einzelnen Fächer bei der Tomate legen.

Dazu passt:

  1. Einfach nur Salz und Pfeffer
  2. Pesto nach Genovese-Art
  3. Grünes Basilikumöl

Fladenbrot

Zutaten für den Teig:

1 Tüte Trockenhefe

1 TL Zucker

270 ml lauwarmes Wasser

500 g Weizenmehl Typ 550

2 TL Salz

2 EL Olivenöl

2 EL Naturjogurt

Zutaten zum Bestreichen:

1 Ei (Größe M)

1 EL Milch

Sesam schwarz und weiß

Alternativ: Schwarzkümmel

Zubereitung:

  1. Das Mehl in eine große Schüssel geben. Trockenhefe, Salz, Zucker mit hinzufügen und kurz alles vermengen. Das Lauwarme Wasser, den Jogurt und das Olivenöl hinzufügen und alles zu einem festen Teig verkneten. Sollte er noch zu klebrig sein, noch ein bisschen Mehl hinzufügen.
  2. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort mind. 1 Stunde gehen lassen.
  3. Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Fläche noch einmal gut durchkneten.
  4. Das Backblech mit Backpapier belegen.
  5. Die Teigmasse halbieren und zu zwei Kugeln formen. Die Kugeln etwas flach drücken und dann zu zwei Fladen ausrollen. Die Fladen sollten ca. 1 cm bis 1,5 cm dick sein.
  6. Die Fladen auf das Backblech legen und weiter 20 Minuten gehen lassen.
  7. Mit dem Zeigefinger an einigen Stellen den Teig eindrücken so dass, kleine Mulden entstehen.
  8. Eigelb mit Milch mischen und die Fladenbrote damit bestreichen. Sesam darüberstreuen. Wer es mag kann auch Schwarzkümmel verwenden. Oder beides 😊
  9. Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Fladen 14 Minuten goldgelb backen.

Pesto nach Genovese-Art

Zutaten:

2 Töpfe Basilikum

1 Knoblauchzehe

50 g Parmesan

40 g Pinienkerne

100 ml Olivenöl (zum Auffüllen wird dann noch weiteres Olivenöl benötigt)

Salz

Weiterhin wird benötigt:

Pürierstab

Zubereitung:

  1. Pinienkerne in einer Pfanne, ohne öl, anrösten. Dann zur Seite stellen und abkühlen lassen.
  2. Die Basilikumblätter abzupfen, waschen und vollständig trocken tupfen.
  3. Die Basilikumblätter in ein hohes Gefäß geben.
  4. Knoblauch schälen und etwas klein schneiden. Der Knoblauch wird dann mit zum Basilikum gegeben.
  5. Der Parmesan auch etwas zerkleinern und zusammen mit den abgekühlten Pinienkernen ebenfalls mit zum Basilikum gegeben.
  6. Nun wird das Öl dazu gegossen und mit dem Pürierstab solange bearbeitet, bis ein cremiges Pesto entstanden ist.
  7. Nun das Pesto mit Salz abschmecken und in ein luftdichtes Schraubglas abfüllen. Das Pesto kann bis zu 4 Wochen im Kühlschrank gelagert werden. Hierzu muss man das Pesto vorm verschließen nochmal mit Olivenöl auffüllen, bis das ganz Pesto bedeckt ist.

Getrocknete Tomaten (aus dem Dörrgerät)

Zutaten:

Lieblingstomaten (Menge ist nicht relevant, je nachdem was gerade zur Hand ist)

Salz aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die Tomaten halbieren oder vierteln und auf den Einlegeböden des Dörrgerätes verteilen. Je nach Größe der Tomaten muss der grüne Strunk entfernt werden. Bei Cherrytomaten ist das allerdings nicht zwingend notwendig.
  2. Die Tomaten salzen, je nach Geschmack.
  3. Die Tomaten bei 65°C ca. 10 Stunden dörren lassen. Der Dörrvorgang ist abgeschlossen wenn die getrockneten Tomaten sich nicht mehr klebrig und trocken anfühlen.

Anmerkung:

Die Anzahl der Stunden im Dörrgerät kann zu jedem Gerät variieren. Die Zeitangaben sind daher immer nur als kleine Richtwerte anzusehen.

Grünes Basilikumöl

Zutaten:

1 Topf Basilikum

250 ml Rapsöl

Eiswürfel

Ausserdem wird noch benötigt:

1 Passiertuch

Pürierstab

Feines Sieb

Zubereitung:

  1. Blätter vom Basilikumstrauch abzupfen, waschen und solange trockentupfen bis kein Wasser mehr an den Blättern haftet. (Das Wasser trübt nachher das Öl). Die Blätter in ein hohes Gefäß geben.
  2. Eine große Schüssel mit Eiswürfeln vorbereiten und eine kleine Schale hineinstellen.
  3. Das Öl in einem Topf auf 60 °C erhitzen. Sobald die Temperatur erreicht ist, in das hohe Gefäß zu dem Basilikum gießen und mit dem Pürierstab max. 60 sec pürieren.
  4. Das pürierte Öl umgehend in die vorbereitete kleine Schüssel mit den Eiswürfeln geben damit das Öl runter kühlt.
  5. Nach dem Abkühlen wird das öl durch ein feines Sieb gelassen, so dass die Kräuter im Sieb verbleiben.
  6. Zu dem Zeitpunkt sieht das Öl trüb aus. Um das Öl aufzuklaren gibt man nun das Öl in ein Passiertuch und lässt es durchtropfen und fängt das Öl in einer Schale auf. Das Abtropfen kann bis zu 10 Stunden dauern. (Die Zeit kann verkürzt werden, wenn man in kleineren Mengen arbeitet). Die Trübstoffe werden von dem Passiertuch abgehalten. Das Öl sollte nach dem Vorgang nun klarer erscheinen. Wenn das Öl danach immer noch zu trüb erscheint, kann der Vorgang wiederholt werden.
  7. Sollte die Trübung nicht mehr zu stark erscheinen, kann das Öl in eine verschließbare Flasche abgefüllt werden und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das Öl ist für ca. 3 Monate. haltbar.

Getrocknete Kräuter aus dem Dörrgerät

Die angegebenen Trocknungszeiten können von Dörrgerät zu Dörrgerät variieren und sind daher nur als Richtwerte anzusehen. Grundregel beim Trocknen von Kräutern gilt daher, wenn die trockenen Kräuter sich mit den Finger leicht zerreiben lassen sind sie fertig.

Bärlauch

50°C

5 bis 6 Stunden

Basilikum

40°C

4 bis 6 Stunden

Bohnenkraut

40°C

6 bis 8 Stunden

Dill

40°C

3 bis 4 Stunden

Estragon

40 °C

5 bis 6 Stunden

Koreanischer Sellerie

40°C

10 bis 12 Stunden

Lorbeerblätter

50°C

3 bis 4 Stunden

Majoran

40°C

3 bis 4 Stunden (Aber Vorsicht sie sollten dabei nicht verbrennen)

Oregano

40°C

8 bis 10 Stunden

Petersilie

40 °C

10 bis 12 Stunden

Rosmarin

45°C

4 bis 5 Stunden

Salbei

40°C

8 bis 9 Stunden

Thymian

40°C

4 bis 5 Stunden

Zitronenmelisse

40 °C

10 bis 12 Stunden

Die Liste wird nach und nach erweitert werden.

Geschälte Tomaten (ca. 4 Einmachgläser á 750 ml)

Zutaten:

2 KG Tomaten

Zubereitung:

  1. Die Tomaten waschen und oben kreuzweise einschneiden. Die Tomaten in heißem Wasser 3 Minuten blanchieren. Danach die Tomaten herausnehmen und leicht abkühlen lassen (sonst verbrennt man sich die Finger). Stielansätze entfernen und die Tomaten enthäuten. Wenn man vom Kreuzschnitt ausgehend die Tomaten enthäutet, lässt sich die Haut ganz leicht entfernen.
  2. Nun die geschälten Tomaten in die Einmachgläser verteilen und mit Wasser auffüllen bis alle Tomaten bedeckt sind. Danach die Gläser mit einem Gummiring und dem Deckel verschließen. Spangen nicht vergessen 😉
  3. Die Gläser im Einkochautomat bei 98 °C insgesamt 30 Minuten einkochen. Gläser herausnehmen und komplett abkühlen lassen. Danach die Spangen entfernen und prüfen ob alle Gläser verschlossen sind. Kühl und am besten Dunkel lagern.

Hinweis:

Natürlich kann man die Geschälten Tomaten auch im eigenen Saft einkochen. Dazu passiert man im Vorfeld die Tomaten.

Passierte Tomaten (ca. 1400 ml)

Zutaten:

2 KG Tomaten (ich mag es gerne fruchtig, ergiebiger ist aber mit fleischigen Tomaten)

Salz und Zucker zum Abschmecken

Etwas Olivenöl

Zubereitung:

  1. Die Tomaten waschen, die Steilansätze entfernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Tomatenstücke in einen großen Topf geben. Olivenöl, etwas Salz und Zucker hinzufügen.
  3. Die Tomatenstücke ca. 20 Minuten weichkochen lassen. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.
  4. Bei der Passiermühle sollte man den feinsten Siebensatz verwenden. Die Passiermühle über eine große Schüssel oder einen zweiten Topf hängen und die weichgekochte Tomatenmasse nach und nach in eine Passiermühle geben. Solange passieren bis nur noch die Haut der Tomate und die Kerne in der Passiermühle verbleiben. Solange den Vorgang wiederholen, bis die ganze Tomatenmasse passiert ist.
  5. Nun die passierten Tomaten noch einmal aufkochen und solange eindicken lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  6. Die passierten Tomaten in sterilisierte Einmachgläser oder Einmachflaschen abfüllen, mit einem Gummiring und dem Deckel verschließen. Spangen nicht vergessen 😉
  7. Die passierten Tomaten nun nochmal im Einkochautomat bei 98°C insgesamt 30 Minuten einkochen lassen. Die Gläser entnehmen und vollständig auskühlen lassen. Danach die Spangen entfernen und prüfen, ob alle Gläser verschlossen sind.
  8. Kühl und Dunkel lagern.